YANGSHUO – 阳朔

Letzte Woche war “Dragon Boat Festival” mit drei freien Tagen. Mit zwei Urlaubstagen wurde daraus eine ganze Woche und so sind wir mal schnell nach Yangshuo entfleucht. Yangshuo ist die Stadt, die man meint, wenn man Guilin sagt. Etwa 70 km weiter suedlich gelegen ist sie mitten in die Karstlandschaft eingebettet die den 20 Yuanschein ziert.

Fuenf Naechte blieben wir in einem kleinen Boutique Hotel etwa 9 km ausserhalb der Stadt. Da fanden wir dann auch die gewuenschte Ruhe, fern ab der Xijie mit all ihren Touris in Yangshuo. Das Hotel bestand aus mehreren traditionellen Haeusern, die liebevoll hergerichtet wurden. (Secret Garden Hotel). Die Betreiber sind ein englisch-chinesisches Paar und ein Suedafrikaner. Nebenan bei “Lao Gen” kann man Fahrraeder mieten um in die Stadt oder sonstwohin zu kommen. Busse oder Taxen sucht man hier vergeblich.

Mit dem Fahrrad haben wir uns laso die Gegend erschlossen und dabei taeglich bis zu 45 km zurueckgelegt. Dazu kommen noch mehrere Berge die wir erklommen haben, Hoehlen und eine Wanderung entlang des Li Flusses von guten 15 km.

SHANGHAI I – 上海 I

Unverhofft kommt oft, so war ich kuerzlich einige Tage in shanghai. Zuvor war ich schon einige Male dort gewesen, habe die Stadt aber dieses Mal con einer neuen Seite kennen gelernt. Zumeist habe ich den Yu Garten besucht und den Bund – zugegeben da war ich auch dieses Mal wieder, neu waren aber die Shikumen Siedlungen in der Franzoesischen Konzession. Am ersten Tag waren wir in TIANZIFANG, einem compound, in dem sich Cafes, Bars, Restaurants, kleine Restaurants und eine Vielzahl kleiner Geschaefte und Gallerien angesammelt haben.

DAY ONE, BANGKOK – MARKET, STANDING BUDDHA, NIGHTMARKET

Angekommen sind wir schon am Vorabend und haben uns ein wenig in der näheren Umgebung umgesehen. Tageshauptziel war der Chatuchak Wochenendmarkt. Auf einer Fläche von mehreren Fußballfeldern kann man dort eigentlich alles kaufen… Fototechnisch allerdings nicht extrem ergiebig. Auf dem Weg dorthin rannten wir dafür zufällig in einen Gemüsemarkt der dies um so mehr war.

Nachdem wir unsere Einkäufe vom Weekend market in unser Hotel getragen hatten haben wir den “Standing Buddha” im Wat Intharawiharn besichtigt, in unmittelbarer Nähe unseres Hotels (U-Place), welches ich übrigens sehr empfehlen kann.

Eine Abendliche Erkundung sollte in die Khao San Road führen, dort sind wir allerdings gar nicht angekommen. Die Gegend um das Wat Chana Songkhram hatte uns aufgehalten. Hier Gibt es viele nette Cafés und Restaurants. Wochenends an den Abenden gibt es darüber in der Thanon Phra Athit nebenan einen Nachtmarkt, den wir zufällig entdeckten.

COMMING UP: THAILAND and CAMBODIA

Zurück von der Weihnachts-Neujahrsreise. Hier eine Zusammenfassung dessen, was hier demnächst an Posts zu erwarten ist und wie sich die Reise gestaltete:

Tag 1: Ankunft in Bangkok

Tag 2: Markt, dann Wochenendmarkt

Tag 3: Blumenmarkt, Wat Pho, Wat Arung

Tag 4: Wat Bowonniwet, Golden Moutain

Tag 5: Khao San, Grand Palace, Khlong Tour

Tag 6: Reise nach Siem Reap, Kambodscha

Tag 7: Angkor I – Prasat Bayon, Baphuon, Phimeanakas, Elephant Terrace, Suor Prat Towers and North Khleang, Ta Prohm

Tag 8: Tonle Sap Floating Village, Umgebung, Old Market Siem Reap

Tag 9: Sonnenaufgang in Angkor Wat, South Gate Angkor Thom, Preah Khan, Neak Pean, East Mebon, Prasat Banteay Samrae, Angor Wat

Tag 10: Siem Reap

Tag 11: Roluos Gruppe (Lolei, Preah Ko, Bakong), West Baray

Tag 12: Rückflug

7th DAY MUFU AT LIJIANG – 第七天木府在丽江

Der letzte Tag der Reise…. Da bei der ersten frühmorgendlichen Erkundung regen fiel mußten wir nochmal früh raus. Dafür haben weniger der Bilder Regentropfen auf der Linse.

Die Gelegenheit haben wir außerdem genutzt den Zhongyi Markt in der Altstadt aufzusuchen. Vieles von dem was hier angeboten wird haben wir vorher noch nie gesehen: spezielle lokale Gemüsesorten und der gleichen.

Noch vor der Abreise haben wir die “Mu Residenz” besucht. Das ist so etwas wie die Verbotene Stadt von Lijiang. Hier wohnte in der Ming-Dynastie die Familie Mu und beherrschte die Gegend. Sie waren vom Kaiser legitimierte Machthaber, hielten Gericht und zogen als Generäle für das Reich in den Krieg – unter anderem gegen die Tibeter.

 

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LIJIANG AND SURROUNDING DAY 7
LIJIANG AND SURROUNDING DAY 7: 26.874957, 100.237799

6th DAY SONGZANLIN and BACK TO LIJIANG – 第六天松赞林寺然后回丽江

 Ein Muß in Shangrila ist der Songzanlin Tempel. Eigentlich ist es eher ein Tempelkomplex. Ein riesiges Kloster in tibetischem Stil. Und im Gegensatz zu den meisten Klöstern und Tempeln in China scheinen die Mönche hier echt zu sein. Malerisch außerhalb der Stadt gelegen thront die Anlage auf einem kleinen Hügel oberhalb eines sumpfigen Sees. Am schönsten ist es auch hier wieder früh am morgen. Die Touristen sind noch nicht da, dafür wimmelt es im Kloster von Einheimischen diverser Minderheiten (Tibeter, Naxi, Yi und andere…). Außerdem wird das Kloster morgens erst mal richtig durchgeräuchert (sieht dann so aus (Bild aus älterem post)).

 Nach dem Tempelbesuch sind wir wieder zurück gefahren nach Lijiang. Bemerkenswert war auch hier wieder mal ein Stau. Es hatte angefangen zu regnen und auf einem Abschnitt mit einer Serpentinenstraße kam es gleich zu mehreren Unfällen. Wundert einen eigentlich kaum, wenn man weiß, wie hier einige Leute Auto fahren…. Erinnert hat mich das ganze an meine persönliche Weihnachtsgeschichte von 2006. Damals stand ich mit Nils zusammen am Heiligabend gute 36 Stunden in Xishuangbanna im Stau, so das aus dem geplanten Weihnachtsessen eine Nudelsuppe um Mitternacht am Busbahnhof wurde. Ganz so Schlimm war es dann nicht…

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LIJIANG AND SURROUNDING DAY 6
LIJIANG AND SURROUNDING DAY 6: 27.354692, 99.964600

5th DAY PUDACUO NATIONAL PARK – 第五天普达措国家公园

Für Shangrila gilt das gleiche wie für Lijiang: Bilder ohne Menschenmasse bakommt nur, wer auch rechtzeitig dafür aufsteht. Also wieder um 6:30 aus dem Bett…

Später am Tag folgte dann der Ausflug in den Pudacuo Nationalpark. Auf 3800 Metern Seehöhe war es dort eher frisch. Wegen großem Andrangs waren leider nicht alle Teile des Parks frei zugänglich. Das System kostenloser Busse im Park wurde für die Ferien auf wenige Stationen zusammengestrichen. Eigentlich gab es nur zwei Pfade entlang von Seeufern, auf denen man sich frei bewegen konnte – aber dies waren wohl auch die Highlights des Parks. Besonders schön war hier die einsetzende Laubfärbung.

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LIJIANG AND SURROUNDING DAY 5
LIJIANG AND SURROUNDING DAY 5: 27.851826, 99.849930

4th DAY GO TO SHANGRILA – 第四天去香格里拉

Ortswechsel. Wieder haben wir etwas unter den angereisten Massen zu leiden. Fuer die Strecke von Lijiang nach Shangrila (171 km) werden von google schon drei bis vier Stunden veranschlagt. Die Straßen sind kurvig und teilweise recht steil. Es dauerte allerdings auch schon über zwei Stunden aus der engeren Umgebung Lijiangs herauszukommen. Die Strecke bis hin zum nahegelegenen Lashihai See war völlig verstopft. Die Fahrt hinunter ins Jangzital entschädigte dann mit spektakulären Blicken auf Chinas längsten Fluß und seine erste große Kurve. Der geplante Stop an der Tigersprungschlucht mußte leider ausfallen. Nur ein Kurzer Blick in das tief einschneidende Tal und auch der ohne die zu den Bergen gehörenden schneebedeckten Gipfel. Bei Ankunft in Shangrila war es dann auch schon wieder dunkel….

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LIJIANG AND SURROUNDING DAY 4
LIJIANG AND SURROUNDING DAY 4: 27.364450, 99.950867

3rd DAY LIJIANG and YULONGSHAN – 第三天丽江和玉龙雪山

Früh aufstehen… Wer Lijiang dieser Tage ohne all zuviele Menschen erleben will, der muß eben vor allen anderen auf den Beinen sein! Beginn der Dämmerung: 6:48. Also um 6:15 raus aus den Federn und den Hügel neben der Stadt erklimmen. Viel war dort allerdings nicht mit Sonnenaufgang, das Wetter wollte einfach nicht mitspielen. Also wieder runter in die Stadt, wo um diese Tageszeit schon erstaunlich viele Menschen unterwegs waren. Lijiang ist um diese Tageszeit einfach am schönsten. Die Geschäfte sind noch geschlossen und alle Fassaden sind mit den roten Läden verschlossen.

Nach dem Frühstück ist eine Tour zum örtlichen Fünftausender geplant. Die Anfahrt erwies sich als zu spät angesetzt. Von den Massen, die in allgemeinen chinesischen Ferien unterwegs sind wollte ein großer Teil an diesem Tag auch einen Gletscher besteigen und so standen wir erst mal eine Weile im Stau. Es gibt schlimmere Staus, denn dieser war in schönster Natur. Unangenehm wurde es erst im Besucherzentrum, wo man die Tickets für den Gletscher erstehen muß. Die Wartenden wurden in Gruppen eingeteilt und dann innerhalb eines Zeitfensters eingelassen. Wartezeit drei bis vier Stunden!

Die Zeit haben wir dann genutzt um auf einer Blumenwiese rumzuliegen und einen Abstecher in das “Blue Lake Valley” zu machen. Auch hier wieder warten, aber bei weitem nicht so lange.

 Zurück im Besucherzentrum dann wieder warten bis die entscheidende Nummer aufgerufen wird, die einem Zugang zum Bus gewährt. Mit einer Seilbahn kann man auf den Berg bis in eine Höhe von 4605 Metern fahren und von dort zu Fuß bis auf 4680 Metern steigen. Der Gipfel liegt dann auf etwa 5600 Metern über dem Meer. Das Wetter ließ leider keine Weitblicke zu, die Wolken boten dafür eine spektakuläre, sich ständig wandelnde Kulisse.

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LIJIANG AND SURROUNDING DAY 3
LIJIANG AND SURROUNDING DAY 3: 27.013867, 100.242004

2nd DAY XINHUACUN and XIGUAN – 第二天新华村和西关

Wir haben uns ein Auto mit Fahrer gemietet. So richtig wußten wir auch nicht, wo wir eigentlich hinwollten. Erste Station war dann Xinhuacun, südlich von Lijiang, eigentlich schon zu Dali gehörend. Ein typischer chinesischer Gruppentouristen Ort: geführte Tour, ein riiiiiiesiger Silberschmuckladen ohne Kunden, und eine gigantische Buddhafigur mit einem Fünfsternehotel im Sockel, das sich grade im Bau befindet.Alles in allem eigentlich nicht zu empfehlen, obwohl die chinesische Tourismusbehörde dem ganzen ein “AAAA” verliehen hat. Wenn der Buddha fertig ist, soll das fünfte “A” dazukommen – die höchste Stufe… na dann… einen Mangel an schönen Dörfern gibt es eigentlich nicht in der Gegend, also kann man auch ganz gut woanders hin fahren.

Gut, jetzt wußte der Fahrer schon einmal, was wir nicht wollen. Auf dem Rückweg nach Lijiang haben wir dann in einem zweiten Dorf angehalten und das war dann schon eher nach unserem Geschmack. Die eigentliche Attraktion von Xiguan haben wir dann mal rechts liegen lassen: Die Guanyinxia Schlucht, die man in einer Art Monorail befahren kann, wo man aber garantiert nicht spazieren gehen kann. Das Dorf an sich wird nicht von Touristen frequentiert und liegt malerisch in kleine Felder eingebettet. Die Leute hier sind auch noch nicht so genervt von den Touristenmassen, wie zum Beispiel auf dem Markt von Lijiang. Ganz im Gegenteil! Von einer Familie wurden wir in ihren Hof eingeladen, dort mit Birnen und selbstgebackenem mooncake versorgt.

Wunderliche Pflanzen wuchsen am Rande des Dorfes. Ich habe gehört, daraus kann man Seile machen…

Über eine Am Hang gelegene Straße ging es dann mit phantastischen Ausblicken zurück nach Lijiang.

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LIJIANG AND SURROUNDING DAY 2
LIJIANG AND SURROUNDING DAY 2: 26.799558, 100.221405