1st DAY LIJIANG – 第一天丽江

Ankunft in Lijiang um die Mittagszeit. Nach dem einchecken im Yibang Rsidence Hotel eine erste Runde durch die Stadt – vor allem einmal rauf auf den Hügel neben der Altstadt, von wo aus man sich gut einen Überblick verschaffen kann. Dort oben haben wir dann ach gegessen, in einem Restaurant mit einer schönen Terrasse… Dann, das mußte unbedingt am ersten Tag sein, zum Heilongtan, auch ohne Blick auf des Yulongshan. Zwei Mal war ich vorher in Lijiang gewesen und nie hatte ich es hier hergeschafft. Den 5600 Meter hohen Berg im Hintergrund muss man sich einfach vorstellen (Foto oben). Danach etwas geschafft wieder ins Hotel und ein wenig ausruhen. Abends eine weitere Runde durch die Stadt mit Abendessen in der Nähe vom Mufu. Das Essen war auch hier wieder ausgezeichnet.

Später am Abend und auf eigene Faust sind wir dann noch einmal auf den Hügel aufgestiegen um Lijiang noch einmal bei Nacht zu begutachten. Das reichte dann auch für einen ersten Tag….

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LIJIANG DAY 1
LIJIANG DAY 1: 26.880086, 100.232692

LIJIANG – SHANGRILA – 丽江和香格里拉

Eine Reise nach Yunnan. Stationen waren Lijiang, Shangrila (Zhongdian) und wieder Lijiang. Dabei waren Altstädte, Gletscher und Nationalparks. hier eine kurze Vorschau auf die Bilder. Detaillierte Artikel folgen in Kürze…

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LJ SRL all
LJ SRL all: 27.362011, 100.211792

COUNTRYSIDE – 农家乐

Das waren noch Zeiten, als man noch vernünftig laufen konnte…. Ist nun auch schon drei Wochen her, das wir so richtig aus Beijing herausgekommen sind, und da waren wir in den Bergen westlich von Beijing und haben mehrere Dörfer in der Nähe der Mauer besucht. Beide Dörfer verfügen über eine eigene Ringmauer, die unabhängig von der “richtigen” Mauer die Siedlungen umgibt. Hier gibt es noch viele originale Häuser, von denen allerdings auch viele dem Verfall preisgegeben sind.

BIG RAIN – 大雨

Nicht nur in Wutaishan hat es geregnet, sondern auch in Beijing. Und es ist passiert, was in Beijing jedes Jahr mindestens einmal passiert: Die halbe Stadt stand unter Wasser. Und wir diesmal mitten drin….

Die Rueckfahrt von Wutaishan, die ohne Zwischefaelle etwa fuenf Stunden dauert, brauchte so von Beijings fuenfter Ringstrasse bis zum Buero weitere fuenf Stunden. Etwa 200 Meter vor unserem Bus spielten sich Szenen ab, die dem oberen Bild gleichen. So habe ich das zum ersten Mal live gesehen. Wir blieben jedenfalls halbwegs trocken und haben die Zeit fuer ein Schlaefchen im Bus genutzt.

Der Regen hielt fuer etwa 18 Stunden an. Im Stadtzentrum Beijings gingen dabei stolze 95 mm Regen nieder. Das ist schon mal nicht wenig. Ueber einem Vorort von Beijing entluden sich dagegen 337 mm Niederschlag!!! Eine Unterfuehrung am dritten Ring soll etwa 2,5 Meter unter Wasser gestanden haben.

Heavy Rain Post

Beijing Rain Post

WUTAISHAN II – 五台山 II

Der zweite Tag in Wutaishan war leider komplett verregnet. Es lohnte sich nicht wirklich die Kamera herumzutragen, daher hier nur Bilder aus der Telefonknipse. Da das Gebirge recht hoch ist, war es nicht nur nass, sondern auch noch kalt. Das hat uns allerdings nicht davon abgehalten die ueber tausend Stufen zu einem Tempel auf einem der Berge hinaufzusteigen. Einige der zahlreichen Pilger haben sich alle zwei Meter hingekniet und mit dem Kopf den Boden beruehrt – trotz reichlich Wasser ueberall.

WUTAISHAN – 五台山

Bueroausflug. Wutaishan ist eines der vier chinesischen Gebirge, die den Buddhisten als heilig gelten. Hier wurde der zweite buddhistische Tempel Chinas errichtet. Heute befinden sich in der Gegend unzaehlige groessere und kleinere Tempelanlagen und Kloester. Bereits im 6. Jahrhundert hatten sich ueber 200 Tempel hier angesiedelt. Seit 2009 gehoert die Gegend als Ensemble zum Weltkulturerbe der Unesco.

TIANJIN – 天津

Wie schon einmal erwaehnt haben wir am Wochenende einen Kurztrip nach Tianjin unternommen. Hier noch ein paar Eindruecke aus den ehemaligen Konzessionsgebieten Frankreichs, Englands, Japans und Italiens. Die Gebaeude in der franzoesischen Konzession, unmittelbar suedlich des Bahnhofs, beherbergen heute zum grossen Teil Banken und Versicherungen. Das ehemalige japanische Gebiet ist heute das Einkaufszentrum mit Fussgaengerzone, in den Gebieten Englands und Italiens findet man heute viele Cafés und Restaurants.

FORMER BANK OF KOREA – 前韩国银行

Ausflug nach Tianjin. Mit dem Expresszug erreicht man die regierungsunmittelbare Stadt Tianjin in etwa 35 Minuten vom Suedbahnhof aus. Und ein Ausflug lohnt sich. Die Stadt verfuegt ueber ein reiches koloniales Erbe und ist aehnlich wie Shanghai in Konzessionsgebiete aufgeteilt gewesen. Tianjin hat vor einiger Zeit den Wert dieses Erbes erkannt und begonnen diese Viertel zu renovieren. Viele der Gebaeude in unterschiedlichsten europaeischen Stilen stehen allerdings leer, da Immobilien und deren Instandsetzung eine kostspielige Angelegenheit sind. Im franzoesischen Konzessionsgebiet haben wir die “Former Bank of Korea” entdeckt. Von aussen eigentlich tadellos und das Erdgeschoss mit modernen Bueros, sind doch die oberen Stockwerke – in denen teilweise noch Menschen wohnen – in schlechtem Zustand, strahlen aber den morbiden Charme des Verfalls aus. Hier ein paar Eindruecke aus dem Treppenhaus:

TAOYUAN CAVE IN YONG’AN – 桃源洞在永安

Es ist immer wieder schoen, wenn man auf einer dieser anstrengenden Geschaeftsreisen mal einen halben Tag sich ausruhen kann. In diesem Falle hat uns unser Bauherr ausgefuehrt und uns die Taoyuan Grotte in der Naehe von Yong’an gezeigt. Eine Grotte im engeren Sinne ist das eigentlich nicht. Ich wuerde es eher eine Spalte nennen, die die Hauptattraktion hier war. Die Bilder in der zweiten Reihe unten dokumentieren das eigentlich ganz gut.

Dem Herrn Wu aus unserer Gruppe ist die Passage der 76 Meter langen Spalte nicht besonders leicht gefallen, denn sie Ist an der engsten Stelle keinen halben Meter breit, bei einer Tiefe von geschaetzten 30 Metern. Das hat sehr zur Unterhaltung beigetragen muss ich gestehen.

Schliesslich erreicht man die Kuppen der senkrecht aufragenden Felsen, von wo man einen guten Ueberblick ueber den Fluss und die umliegene zerklueftete Landschaft hat. Oben befinden sich ausserdem die Ruinen eines befestigten Wehrdorfes. Die Bewohner gehoerten zu Aufstaendischen Bauern in der Ming Dynastie. Das Dorf konnte lediglich ueber eine Steile Treppe an der Suedseite des Berges erreicht werden, auf der mehrere Tore den Zugang abriegeln konnten (vorletzte Bilderreihe).

LI XIAODONG LIBRARY – 李晓东图书馆

Eine kleine Exkursion am Wochenende war eine Mischung aus moderner Architektur und der bergigen Umgebung Beijings. Li Xiaodong, Professor an Beijings Qinghua Universitaet und eine von mir hoch geschaetzter chinesischer Architekt, hat im Norden des Bezirks Huairou, ganz in der Naehe der Chinesischen Mauer von Mutianyu und Jiankou eine Bibliothek in einem Tal errichtet, fern ab jeder Stadt. Der Bau soll Menschen aus der Stadt in die Natur locken und hier eine Bruecke zwischen Kultur und Natur schlagen. Der Bau ist harmonisch in die Umgebung eingebettet und besteht zu grossen Teilen aus vor Ort vorhandenen Materialien. Die Buecher im Bestand stammen ausschliesslich aus Spenden und so haben auch wir ein paar Buecher dort zurueckgelassen.