NANJING TULOU 南靖土楼

Einige Tage verbrachten wir in dem Dorf Taxiacun in Nanjing County, einer Gegend, die besonders fuer ihrer grosse Anzahl an Tulou (Erdgebaeude – Earthdwellings) bekannt ist. Diese Gebaeude wurden von Zuwanderern aus dem Norden (Hakka People) errichtet. Sie beherberhten jeweils eine Sippe und dienten der Verteidigung gegen feindlich gesinnte Einheimische. Die Aussenwaende dieser Gebaeude sind oft an der Basis mehrere Meter dick und haben nach aussen nur sehr wenige Fenster und einen einzigen Eingang,.Innen bestehen sie aus einer Holzkonstruktion mit gemauerten Bandwaenden. Das Erdgeschoss beherbergt die Kuechen und Lagenflaechen, mit unter auch noch Staelle oder Wohnraeume, oben sind die Schlafraeume untergebracht. Im Zentrum der Anlagen befindet sich oft noch ein Tempel.

Das wohl bekannteste Ensemble der Gegend ist der Tianluokeng Cluster, auch bekannt als Si Cai Yi Tang – vier Gerichte eine Suppe – weil es sich um vier runde und ein quadratisches Gebaeude handelt. Von einem oberhalb gelegenen Aussichtspunkt kann man sich sehr gut einen Ueberblick verschffen.

46 der Tulougebaeude sind 2008 in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen worden, darunter auch die von Tianluokeng.

Die umgebenden Huegel sind neben diversen Gemuesesorten mit viel Tee bepflanzt. Hier waechst der in China sehr gefragte Tinguanyin (Eisener Buddha), den man hier zu einem Bruchteil des Preises Erwerben kann, den man in Beijing dafuer bezahlen wuerde (etwa ein Zwanzigstel), wenn man ihn direkt bei den Herstellern im Dorf kauft.

Meist traegt in dieser Gegend ein ganzes Dorf den gleichen Familiennamen. So hiess in unserem Dorf fast jeder Chang und im Nachbardorf wohnten die Li’s. Bei einem Besuch im Nachbardorf redeten wir mit einem kleinen Maedchen, das uns fragte, wie unsere Gastwirte heissen. Als wir sagten wir wohnen bei den Chang’s sagte das Maedchen das seien keine Hakka, den die wuerden ja alle Li heissen…

Es gibt noch eine schoene Anekdote zu dem Thema: Im kalten Krieg unter der Regierung von President Reagan wurden die Tulou Gebaeude auf Spionagesaelitenbildern entdeckt und  fuer moegliche Raketenabschussbasen gehalten. Zwei Amerikanische Agenten wurden daraufhin als Touristen in das noch verschlossene China entsandt, um der Sache auf den Grund zu gehen.

XIAMEN und GULANGYU 厦门-鼓浪屿

Xiamen war zunaechst mal unsere Anlaufstelle um weiter nach Nanjing County zu reisen, wo sich viele von Fujians beruehmten Tulou-Gebaeuden befinden. Wir verbrachten einen Nacht in der kolonialen Altstadt Xiamens und durchstreiften die schmalen Strassen. Der nachmittagliche Regen liess die Neonlichter nachts auf den Strassen reflektieren. Den folgenden Morgen traten wir unsere etwa vierstuendige Busreise aufs Land an.

Nach dem wir einige Tage bei den Hakka auf dem Lande verbracht hatten kehrten wir nach Xiamen zurueck und richteten uns in einer Villa auf Gulangyu ein. Gulangyu ist eine Xiamen – selbst eine Insel – vorgelagerte Insel, die fast ausschliesslich mit Villen zuruckgekehrter Ueberseechinesen aus den zwanziger und dreissiger Jahren bebaut ist. Gulangyu ist ausserdem die einzige komplett Autofreie Insel Chinas und auch bekannt als die Klavierinsel. Hier gibt es die Hoechste Klavierdichte pro Kopf und das einzige Klaviermuseum in China. Viele Musiker entstammen diesem Ort.

Die Insel hat eine ueberschaubare Groesse und laesst sich an einem Nachmittag leicht umrunden. Von einem besteigbaren Felsen in der Mitte der Insel kann man sich einen guten Ueberblick verschaffen und es gibt mehrere Gaerten, die man besuchen kann.

NINGBO MUSEUM 宁波博物馆

Ein Super Museum! Endlich mal wieder ein Stueck moderne Architektur aus China, das wirklich gefaellt. Die Fassaden Bestehen aus bambusverschalten Betonwaenden und Ziegelwaenden, deren Steine aus alten abgerissenen Haeusern zusammengesucht wurden. In diesen Ziegelwaenden finden sich viele verzierte Steine und alle moeglichen Formen.

Das Foyer ist grosszuegig angelegt und in den oberen Stockwerken finden sich Patios mit Wegefuehrungen, die an klassische chinesische Gaerten erinnern.

NINGBO MUSEUM

NINGBO LENGXICUN 宁波冷西村

Eine meiner zahlreichen Reisen fuehrte mich im September vergangenen Jahres nach Ningbo, genauer in ein Tal mit dem Dorf Lengxicun. Hier soll nach Willen des Bauherren eine Art Kurot mit Hotel und ferienwohnungen entstehen. Die Erde hier ist reich an Selen, was dem Wasser und dem hier angebauten Obst eine besondere Qualitaet verleiht. Wir besuchten den Ort zwecks Bestandsaufnahme, wobei diese Bilder entstanden.

BEIHAI PARK 北海公园

Der Beihai Park existiert seit dem Jahr 1179 und diente zunaechst dem Jin-Kaiser Shizhong als Sommerresidenz. 1260 bezog Kaiser Kublai Khan den Park um den namenspendenden See (Nord Meer) als staendige Residenz. 1651 wurde die den Park dominierende weisse Stupa auf der im See gelegenen Insel errichtet (Bai Ta). Der Ming Kaiser Qianlong (1736-1795) verlieh dem Park in der Ming-Dynastie weitestgehend sein heutiges Aussehen. Die Pagode enthaelt eine vielzahl unterschiedlicher Reliquien.
Die schoensten Orte im Park sind der Wulongting (Fuenf Drachen Pavillon), wo sich abends Menschen versammeln um zu singen und zu tanzen; Jingxinzhai – eine 4.000 qm Gartenanlage im Norden des Parks und ein Pavillon an einem kleinen Teich im Osten des Parks, der von Tousistenstroemen weitestgehend verschont bleibt, da er versteckt hinter einem kleinen Huegel liegt.

Hier einige Herbstimpressionen aus dem Jingxinzhai:

JIANKOU 箭口

Der interessanteste Teil der Grossen Mauer, der mir bisher untergekommen ist, ist wohl der von Jiankou. Ich wuerde diesen Teil allerdings auch als den gefaehrlichsten bezeichnen. Jedes Mal wenn ich dort hingefahren bin erzaehlt uns der Fahrer Geschichten von Leuten, die abgestuertzt und zu Tode gekommen waren, aber hier laesst sich die “wilde Mauer” mit am besten erleben.

Das kleine Dorf Jiushuikeng ist auf drei Seiten von der Mauer umgeben und der ideale Startpunkt fuer eine Mauerwanderung. Wir fogten zunaechst dem breitesten Pfad in die umliegenden Felder. Nach etwa einer Dreiviertelstunde steil bergauf ueber schulterbreite Pfade erreicht man einen eingestuertzten Teil der Mauer – und nur dort ist es Moeglich die Mauerkrone zu erklimmen. Zunaechst die Frage ob links oder rechts lang. Wir haben uns fuer links entschieden. Nachdem wir den ersten Turm passiert hatten befanden wir uns auch sogleich vor einem Abgrund, der etwa acht Meter fast senkrecht in die Tiefe fuehrte. Wir hielten diese Stelle zunaechst fuer unpassierbar. Ein Austausch mit einer anderen kleinen Gruppe, die inzwischen auch hier eintraf und bereits ein laengeres Stueck der Mauer hinter sich gebracht hatte ergab dass der Weg in die andere Richtung mit noch krasseren Hindernissen versehen war. also blieb hier nur der schwindelerregende Weg nach unten, wenn die Wanderund nicht schon nach 200 Metern vorbei sein sollte. Zaehne zusammenbeissen und nicht nach unten sehen….

Als ich unten ankam zitterten meine Knie. Ich dachte wenn ich das hier ueberwunden hatte konnte eigentlich nicht mehr viel passieren. Es sollte anders kommen.  Nach weiteren 200 Metern erreichten wir einen weiteren Turm. Die Bruestung war weg und ueber einen Stapel lose aufgeschichteter Ziegelsteine musste man auf einen Felsen klettern, der einen Meter neben einemm senkrecht abfiel. Dies war die zweite Pruefung und die dritte kam dann auch sofort im Anschluss. Jetzt standen wir am oberen Ende der Himmelsleiter, die ich sofort in Stairway to Hell umtaufte: Eine langgezogene Treppe ohne Podeste mit einer Steigung von teilweise ueber einhundert Prozent! Bei einer anderen Gelegenheit erklomm ich die Himmelsleiter von unten. Etwa auf halbem Weg loeste sich ploetzlich eine Wasserflasche von meinem Rucksack und polterte die Stufen hinab, bis sie am unteren Ende endlich zum liegen kam. Sofort schleicht sich der Gedanke ein, wie man selber von Stufe zu Stufe, immer schneller werdend abstuertzt. Man denkt kurz an die Geschichten unseres Fahrers. Schnell verdraengen…. Weitergehenweitergehenweitergehen-weitergehenweitergehenweitergehenweitergehenweitergehenweitergehenweitergehen war von dort an der einzige Gedanke, den ich zugelassen hatte. Das man oben angekommen dann auch wieder den losen Ziegelhaufen mit dem Abgrund ueberwinden musste machte die Sache nicht grade besser.

Ueber weite Strecken war die Mauer danach sehr angenehm zu erwandern. Ein Auf und Ab, mal sanfter, mal steiler, viele Gebuesche und so weiter, hin und wieder ein kleines Kletterstueck. Wir erklaerten das Tagespensum fuer erreicht und stiegen in das Dorf hinab, um die Nacht zu verbringen und am naechten Tag die Wanderung an der gleichen Stelle wieder aufzunehmen.

Als wir wieder aufstiegen am naechsten Tag merkten wir jeden Schritt, den wir am Vortag getan hatten in den Waden und Oberschenkeln. Die Mauer ging so sanft weiter wie wir sie verlassen hatten. Schiesslich dann die letzte Herrausforderung. Die Mauer bestand hier nur aus einer Bruestung auf der linken Seite, die Laufflaeche – etwa sechzig Zentimeter breit -  war ein Fels, rechts wieder ein Abgrund – geschaetzte dreissig Meter senkrecht… Nach einem Schritt versagten mir die Beine den Dienst und ich musste umkehren. Wir waren schon einige Stunden unterwegs gewesen und so beschlossen wir wieder abzusteigen und nach Beijing zurueckzukehren.

Am darauffolgenden Tag waren unsere Beine so lahm, das es mir schwer fiel einen Buergesteig zu erklimmen, geschweige denn die acht Stufen zwischen dem Aufzug und unserer Wohnung zu ueberwinden. Ich wuerde sofort wieder hinfahren!

LIJIANG 丽江市

Im anschluss an den Aufenthalt in Shangrila ging es dann weiter nach Lijiang, einem Ort, an dem ich 2004 bereits einmal im Urlaub war. Hier war leider nur die Zeit fuer einen sehr kurzen Besuch der Weltkulturerbe-Altstadt, aber immerhin…

Auch hier war ein Hotelprojekt der Anlass und die Zeit vor Ort wurde hauptsaechlich genutzt, um sich bereits bestehende Projekte wie das Banyan Tree anzusehen. Fuer einen Architekten sicherlich interessant, aber ich denke auch so eine sehr reizvolle Angelegenheit, die man sich allerdings kaum leisten kann…

Auf dieser Tour haben wir auch einen Abstecher nach Shuhe gemacht, einem ehemals kleinen Dorf, romantisch am Fusse der Berge gelegen, die in dieser Region die Sechstausendmetergrenze ueberschreiten. Das war ein Schock! Das Dorf bestand bei meinem vorigen Besuch aus ausschliesslich alten Haeusern und ein oder zwei Cafes/Restaurants, wo man mit der Dorfbevoelkerung gemeinsam Essen konnte. Heute ist Shuhe etwa zehnmal so gross (mindestens!) und besteht zwar aus Haeuser im lokalen Stil, die auch auf alt gemacht sind, aber sie sind halt nicht echt und genau das sieht man ihnen eben auch an. Ebenso wie in Lijiang reihen sich hier Tourigeschaefte aneinander die Tee, Schals, oder Essen verkaufen.

Einerseits wollen die Menschen dort natuerlich auch einen guten Job haben, bei dem sie nicht jeden Tag auf dem Feld stehen und sich den Buckel krumm schuften muessen, andererseits ist dies einfach nicht mehr, was man als Reisender in entlegenen Gegenden sucht. Mir wurde dabei ganz deutlich, dass es in China immer schwieriger wird diese originalen, charmanten Orte zu finden, die noch nicht vom Massentourismus vereinnahmt worden sind und wenn man von chinesischen Touristen schreibt, muss man Massen eigentlich fett drucken…

Altstadt von Lijiang

SHANGRILA 香格里拉

Da hatte ich mal richtig Glueck gehabt.

Als ich noch bei meinem vorigen Areitgeber gearbeitet hatte (CCDI), ergab sich die Gelegenheit mit einem Buero aus Shanghai und Newyork nach Yunnan zu fliegen, um bei der Praesentation eines Hotelprojekts dabeizusein. Etwas umstaendlich flog ich also zuerst nach Shanghai, um am naechsten Morgen eine Maschine nach Yunnan zu nehmen. Die Unterbringung in Shangrila war herrlich: Ein Boutique Hotel mit Blick auf die grosse Tempelanlage ausserhalb der Stadt! Zum fotografieren war ich mit der Sonne Aufgestanden und hatte einen Spaziergang um die Anlage und durch das angrenzende Dorf gemacht. Zwischen zwei Terminen in der Stadt Zhongdian bot sich dann auch noch die Moglichkeit die Altstadt kurz zu erkunden und einen weiteren Tempelhuegel zu besteigen.

Das mit dem Besteigen war dabei so eine Sache. Zhongdian und Shangrila liegen auf gut 3500 Metern Seehoehe und wenn man das nicht gewohnt ist bedeutet jede einzelne Treppenstufe Kopfschmerzen. Als die Kopfschmerzen dann endlich nachliessen und sich der koerper an die Hoehe gewoehnt hatte ging die Reise dann weiter ins gut 1000 Meter tiefer gelegene Lijinag, was auch ein sehr schoener Flecken Erde ist.

Unterwegs nach Lijiang

MUTIANYU 慕田峪

Das hier war schon 2008, aber wo ich schon mal bei dem Thema bin ergaeze ich doch gleich noch einen weiteren Mauerabschnitt…

Suedwestlich von Jinshanling und Simatei und angrenzend an die Mauer von Jiankou befindet sich im Bezirk Huairou der Mauerabschnitt von Mutianyu. Dieser ist touristisch gut erschlossen und wie die meisten bekannten Mauerabschnitte um Beijing zumindest im Anfangsbereich saniert. Eine Seilbahn faehrt die lauffaulen hinauf, obwohl der Aufstieg hier nur etwa 20 Minuten dauert.Wer den Mauerbesuch ernst nimmt, kann aber auch hier diesen Teil ueberwinden und zur “wilden Mauer” gelangen. Am hoechsten Punkt grenzt die Mauer an den Abschnitt von Jiankou, den ich bisher als den interessantesten (und gefaehrlichsten) erlebt hatte. Mutianyu ist aber eine gute Wahl, wenn man nicht unbedingt  riskante Kletterparien in seine Tour einbinden will.

Flaches Zwischenstueck

VON JINSHANLING NACH SIMATEI 金山岭 – 司马台

Dies begab sich auch schon im September. Jetzt waere es mir auch ein wenig zu ungemuetlich auf der Mauer herumzulaufen, zumindest, solange dort kein Schnee liegt. Fuer die Mauer in weiss waere ich ja glatt bereit frierend ein paar Stunden mich dem Wind auszusetzten, der dort zu dieser Jahreszeit schaetzungsweise weht. Wie dem auch sei, im September war es jedenfalls sehr angenehm warm, wenn nicht sogar heiss.

Der Mauerabschnitt von Simatei ist eigentlich derzeit fuer Touristen gesperrt, denn dort findet grade eine Sanierung statt. Badaling beispielsweise wurde ja zutodesaniert, ich denke Simatei wird aber auch nach der Sanierung noch interessant sein, wegen der bei weitem spektakulaereren Lage der Mauer in diesem Abschnitt (was zumindest fuer den oestlichen Teil gilt).

Von Huairou kommend sind wir mit einem Fahrer nach Jinshanling gefahren und auch dieser erwaehnte die gesperrte Strecke. Wir haben uns von dem Gerede ueber gesperrte Mauern aber nicht aufhalten lassen und dennoch beschlossen von Jinshaling kommend Simatei als Ziel anzupeilen. Wir passierten nach einigen Stunden auch die Grenze zwischen den Abschnitten und von einer Spreeung war zunaechst nichts zu sehen. Von hier an ging es dann auch wieder bergab.

Ich schaetze, es war so zwei Kilometer spaeter, als wir an einem der Tuerme im Schatten eine wartende Gestalt entdeckten, beim naeherkommen entpuppte er sich als Wachmann, der die Sperre des weiteren Weges repraesentierte. Alles wieder zurueck? Niemals! Unseren Fahrer hatten wir bereits informiert, wir seien bereits auf dem Abschnitt von Simatei und von einer Sperre haetten wir nichts gesehen, was ihn etwas verwunderte. Als wir dann tatsaechlich aufgehalten wurden, war er schon auf Schleichwegen, die nur ein Ortskundiger kennt, vorbei an Strassenposten, zum Treffpunkt gelangt.

Wie ueberzeugt man nun den Wachmann uns trotz verbot duchzulassen? Wir sagten unser Fahrer sei schon dort. Der Wachmann: Unmoeglich! Eine Viertelstunde lang haben wir ihm die Ohren vollgejammert. Wir koennen  unmoeglich zurueckgehen, wir seien total erschoepft, haetten kein Wasser mehr und so weiter, LinNan hatte beinahe angefangen zu weinen – eine schauspielerische Meisterleistung! Bis der Fahrer endlich wieder aus seinem Funkloch auftauchte und wir ihn anrufen konnten, um dem Wachmann zu bestaetigen, er sei tatsaechlich schon dort. Nebenbei erwaehnte unser Fahrer noch, er sei per Du mit seinem Chef. Nach dem Telefonat vergewisserte sich der Wachmann noch, dass uns keine weiteren Touristen folgen wuerden, was wir verneinten und beschloss dann Feieraben zu machen und uns auf dem Weg nach unten zu begleiten.

Wir mussten uns gegenseitig ermahnen, nicht zu froehlich auszusehen, denn schliesslich waren wir alle “zu erschoepft” um den ganzen Weg zurueckzugenen, trotzdem  grinsten wir  alle von einem Orh zum anderen….

Im Tal angekommen hatten wir dann aber wirklich genug vom Laufen. Nebst unserem Fahrer wurden wir vom Besitzer eines nahegelegenen Restaurants empfangen, der nicht ungehalten war ueber unser Verhalten, denn die Sperrung war nicht grade gut fuer sein Geschaeft. Und wir hatten einen gewaltigen Hunger mitgebracht!

Der Fahrer bekam einhundert Yuan extra fuer seine Muehen und alle waren zufrieden. Zurueck in Beijing rundeten wir den Tag mit einer Massage ab.

Let’s call it a day!