SERK II

Die Bilder die ich im Juli vom SERK gemacht hatte haben inzwischen eine Runde gemacht. Ursprünglich waren sie für das chinesische “OUTDOOR” Magazin vorgesehen, die ein Fahrrad-Special herausgebracht haben. Lilis Freund ist dort Redakteur und Lili führte ein Interview mit Shanon und Liman, den beiden Besitzern. Die Bilder habe ich SERK dann zur Verwendung überlassen…

Neben Beijings Stadtmagazinen “City Weekend”, “Time Out” und “The Beijinger” ist ein Bild inzwischen sogar auf der Webseite des Wall Street Journals erschienen. Das dumme an der ganzen Sache ist nur, das nicht ein einziges Mal die credits richtig angegeben wurden.

SERK

SERK Post

Wall Street Journal

Time Out

COUNTRYSIDE – 农家乐

Das waren noch Zeiten, als man noch vernünftig laufen konnte…. Ist nun auch schon drei Wochen her, das wir so richtig aus Beijing herausgekommen sind, und da waren wir in den Bergen westlich von Beijing und haben mehrere Dörfer in der Nähe der Mauer besucht. Beide Dörfer verfügen über eine eigene Ringmauer, die unabhängig von der “richtigen” Mauer die Siedlungen umgibt. Hier gibt es noch viele originale Häuser, von denen allerdings auch viele dem Verfall preisgegeben sind.

LAO MA’S WORK – 老马的工作

Lao Ma, ein Freund von uns hatte vorletzte Woche eingeladen, um deren neustes Werk vorzustellen. Auf einem etwa 200 m2 großen Grundstück hat sein Büro einen Businessclub errichtet. Dort gibt es mehrere Gastzimmer und Suiten, daneben noch einige Meetingräume und ein Teehaus. Die Anlage liegt am Westrand Beijings, am Fuße der Berge und bietet von der großen Dachterrasse einen weiten Blick in die Landschaft.

BIKE vs. DOG

Sich vorausschauend im Verkehr zu bewegen ist wichtig. Vor allem in Beijing, wo der größte Teil der Bevölkerung keine grundsätzliche Verkehrserziehung genossen hat und die meisten Menschen Straßen überqueren ohne nach links und rechts zu schauen. Mit einiger Erfahrung kann man sich aber gut darauf einstellen. Man behält seine Umgebung im Auge und kann an kleinen Anzeichen erkennen, ob ein Fahrrad demnächst nach links ausschwenkt oder nicht, ob jemand gleich vom Fußweg auf den Radweg ausweicht und so weiter….

Freitagabend kam eine neue Lektion in Sachen Verkehr dazu. Eine Frau mit zwei Hunden auf dem Arm übersteigt den kleinen Zaun, der Hier gerne als Trennung zwischen Straße und Radweg aufgestellt wird. Ich komme mit geschätzten 30 km/h auf dem Rad an. Sie unterschätzt meine Geschwindigkeit, so daß ich klingle, um sie auf mich aufmerksam zu machen. Sie macht ein paar schnelle Schritte und ich fahre rechts an ihr vorbei, wobei sie in diesem Augenblick meine volle Aufmerksamkeit erfährt. In dem Augenblick, wo ich meinen Blick wieder nach vorne richte schießt ein dritter Hund von mittlerer Größe durch den Zaun. Keine Zeit für eine Reaktion. Fliegen. Judo zahlt sich aus. Mein Kopf hat den Boden nicht berührt…. Die rechte Körperhälfte dafür um so härter. Auch ist eine Judorolle mit dem Fahrrad zwischen den Beinen nicht ganz so einfach.

Wo ist der Köter hin? der Hat sich getrollt… Leckt irgendwo seine Wunden… Wo ist die Halterin hin? Die Frau mit den zwei Hunden auf dem Arm… Die hat sich auch ganz schnell vom Acker gemacht. Feige Ratte, die….       …..#*@:::  !

Es scheint alles so weit in Ordnung. Das Vorderrad ist noch rund und abgesehen von einer Abschürfung an Schulter und Ellenbogen scheint mir auch nichts zu fehlen. Also schwinge ich mich wieder auf mein Rad und fahre zügig nach Hause.

Nachdem der Adrenalin-Kick etwas abgeklungen ist macht sich neben der Schulter auch noch das Knie bemerkbar. Am nächsten Morgen ist es deutlich dicker als das andere…

Also beschließe ich den Morgen im Krankenhaus zu verbringen. Vorsprechen bei der Anmeldung, Konsultation mit einem Chirurgen. Röntgen, nachmittags ein MRI machen lassen. Gebrochen ist nichts, gut, da habe ich einiges an Erfahrung, das wußte ich auch vorher schon selber. Das endgültige Ergebnis kommt dann am Montag.

CATS AT HOME – 猫在家里

Am Freitag Abend sind die beiden Katzen bei uns eingezogen. Am Anfang hatte sie ihre neue Heimat sehr nervoes gemacht, aber nach etwa 24 Stunden hatten sie sich dann eingewoehnt. Inzwischen haben sie keine Hemmungen mehr Dinge herunterzuschmeissen.