7th DAY MUFU AT LIJIANG – 第七天木府在丽江

Der letzte Tag der Reise…. Da bei der ersten frühmorgendlichen Erkundung regen fiel mußten wir nochmal früh raus. Dafür haben weniger der Bilder Regentropfen auf der Linse.

Die Gelegenheit haben wir außerdem genutzt den Zhongyi Markt in der Altstadt aufzusuchen. Vieles von dem was hier angeboten wird haben wir vorher noch nie gesehen: spezielle lokale Gemüsesorten und der gleichen.

Noch vor der Abreise haben wir die “Mu Residenz” besucht. Das ist so etwas wie die Verbotene Stadt von Lijiang. Hier wohnte in der Ming-Dynastie die Familie Mu und beherrschte die Gegend. Sie waren vom Kaiser legitimierte Machthaber, hielten Gericht und zogen als Generäle für das Reich in den Krieg – unter anderem gegen die Tibeter.

 

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LIJIANG AND SURROUNDING DAY 7
LIJIANG AND SURROUNDING DAY 7: 26.874957, 100.237799

6th DAY SONGZANLIN and BACK TO LIJIANG – 第六天松赞林寺然后回丽江

 Ein Muß in Shangrila ist der Songzanlin Tempel. Eigentlich ist es eher ein Tempelkomplex. Ein riesiges Kloster in tibetischem Stil. Und im Gegensatz zu den meisten Klöstern und Tempeln in China scheinen die Mönche hier echt zu sein. Malerisch außerhalb der Stadt gelegen thront die Anlage auf einem kleinen Hügel oberhalb eines sumpfigen Sees. Am schönsten ist es auch hier wieder früh am morgen. Die Touristen sind noch nicht da, dafür wimmelt es im Kloster von Einheimischen diverser Minderheiten (Tibeter, Naxi, Yi und andere…). Außerdem wird das Kloster morgens erst mal richtig durchgeräuchert (sieht dann so aus (Bild aus älterem post)).

 Nach dem Tempelbesuch sind wir wieder zurück gefahren nach Lijiang. Bemerkenswert war auch hier wieder mal ein Stau. Es hatte angefangen zu regnen und auf einem Abschnitt mit einer Serpentinenstraße kam es gleich zu mehreren Unfällen. Wundert einen eigentlich kaum, wenn man weiß, wie hier einige Leute Auto fahren…. Erinnert hat mich das ganze an meine persönliche Weihnachtsgeschichte von 2006. Damals stand ich mit Nils zusammen am Heiligabend gute 36 Stunden in Xishuangbanna im Stau, so das aus dem geplanten Weihnachtsessen eine Nudelsuppe um Mitternacht am Busbahnhof wurde. Ganz so Schlimm war es dann nicht…

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LIJIANG AND SURROUNDING DAY 6
LIJIANG AND SURROUNDING DAY 6: 27.354692, 99.964600

4th DAY GO TO SHANGRILA – 第四天去香格里拉

Ortswechsel. Wieder haben wir etwas unter den angereisten Massen zu leiden. Fuer die Strecke von Lijiang nach Shangrila (171 km) werden von google schon drei bis vier Stunden veranschlagt. Die Straßen sind kurvig und teilweise recht steil. Es dauerte allerdings auch schon über zwei Stunden aus der engeren Umgebung Lijiangs herauszukommen. Die Strecke bis hin zum nahegelegenen Lashihai See war völlig verstopft. Die Fahrt hinunter ins Jangzital entschädigte dann mit spektakulären Blicken auf Chinas längsten Fluß und seine erste große Kurve. Der geplante Stop an der Tigersprungschlucht mußte leider ausfallen. Nur ein Kurzer Blick in das tief einschneidende Tal und auch der ohne die zu den Bergen gehörenden schneebedeckten Gipfel. Bei Ankunft in Shangrila war es dann auch schon wieder dunkel….

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LIJIANG AND SURROUNDING DAY 4
LIJIANG AND SURROUNDING DAY 4: 27.364450, 99.950867

3rd DAY LIJIANG and YULONGSHAN – 第三天丽江和玉龙雪山

Früh aufstehen… Wer Lijiang dieser Tage ohne all zuviele Menschen erleben will, der muß eben vor allen anderen auf den Beinen sein! Beginn der Dämmerung: 6:48. Also um 6:15 raus aus den Federn und den Hügel neben der Stadt erklimmen. Viel war dort allerdings nicht mit Sonnenaufgang, das Wetter wollte einfach nicht mitspielen. Also wieder runter in die Stadt, wo um diese Tageszeit schon erstaunlich viele Menschen unterwegs waren. Lijiang ist um diese Tageszeit einfach am schönsten. Die Geschäfte sind noch geschlossen und alle Fassaden sind mit den roten Läden verschlossen.

Nach dem Frühstück ist eine Tour zum örtlichen Fünftausender geplant. Die Anfahrt erwies sich als zu spät angesetzt. Von den Massen, die in allgemeinen chinesischen Ferien unterwegs sind wollte ein großer Teil an diesem Tag auch einen Gletscher besteigen und so standen wir erst mal eine Weile im Stau. Es gibt schlimmere Staus, denn dieser war in schönster Natur. Unangenehm wurde es erst im Besucherzentrum, wo man die Tickets für den Gletscher erstehen muß. Die Wartenden wurden in Gruppen eingeteilt und dann innerhalb eines Zeitfensters eingelassen. Wartezeit drei bis vier Stunden!

Die Zeit haben wir dann genutzt um auf einer Blumenwiese rumzuliegen und einen Abstecher in das “Blue Lake Valley” zu machen. Auch hier wieder warten, aber bei weitem nicht so lange.

 Zurück im Besucherzentrum dann wieder warten bis die entscheidende Nummer aufgerufen wird, die einem Zugang zum Bus gewährt. Mit einer Seilbahn kann man auf den Berg bis in eine Höhe von 4605 Metern fahren und von dort zu Fuß bis auf 4680 Metern steigen. Der Gipfel liegt dann auf etwa 5600 Metern über dem Meer. Das Wetter ließ leider keine Weitblicke zu, die Wolken boten dafür eine spektakuläre, sich ständig wandelnde Kulisse.

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LIJIANG AND SURROUNDING DAY 3
LIJIANG AND SURROUNDING DAY 3: 27.013867, 100.242004

2nd DAY XINHUACUN and XIGUAN – 第二天新华村和西关

Wir haben uns ein Auto mit Fahrer gemietet. So richtig wußten wir auch nicht, wo wir eigentlich hinwollten. Erste Station war dann Xinhuacun, südlich von Lijiang, eigentlich schon zu Dali gehörend. Ein typischer chinesischer Gruppentouristen Ort: geführte Tour, ein riiiiiiesiger Silberschmuckladen ohne Kunden, und eine gigantische Buddhafigur mit einem Fünfsternehotel im Sockel, das sich grade im Bau befindet.Alles in allem eigentlich nicht zu empfehlen, obwohl die chinesische Tourismusbehörde dem ganzen ein “AAAA” verliehen hat. Wenn der Buddha fertig ist, soll das fünfte “A” dazukommen – die höchste Stufe… na dann… einen Mangel an schönen Dörfern gibt es eigentlich nicht in der Gegend, also kann man auch ganz gut woanders hin fahren.

Gut, jetzt wußte der Fahrer schon einmal, was wir nicht wollen. Auf dem Rückweg nach Lijiang haben wir dann in einem zweiten Dorf angehalten und das war dann schon eher nach unserem Geschmack. Die eigentliche Attraktion von Xiguan haben wir dann mal rechts liegen lassen: Die Guanyinxia Schlucht, die man in einer Art Monorail befahren kann, wo man aber garantiert nicht spazieren gehen kann. Das Dorf an sich wird nicht von Touristen frequentiert und liegt malerisch in kleine Felder eingebettet. Die Leute hier sind auch noch nicht so genervt von den Touristenmassen, wie zum Beispiel auf dem Markt von Lijiang. Ganz im Gegenteil! Von einer Familie wurden wir in ihren Hof eingeladen, dort mit Birnen und selbstgebackenem mooncake versorgt.

Wunderliche Pflanzen wuchsen am Rande des Dorfes. Ich habe gehört, daraus kann man Seile machen…

Über eine Am Hang gelegene Straße ging es dann mit phantastischen Ausblicken zurück nach Lijiang.

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LIJIANG AND SURROUNDING DAY 2
LIJIANG AND SURROUNDING DAY 2: 26.799558, 100.221405

1st DAY LIJIANG – 第一天丽江

Ankunft in Lijiang um die Mittagszeit. Nach dem einchecken im Yibang Rsidence Hotel eine erste Runde durch die Stadt – vor allem einmal rauf auf den Hügel neben der Altstadt, von wo aus man sich gut einen Überblick verschaffen kann. Dort oben haben wir dann ach gegessen, in einem Restaurant mit einer schönen Terrasse… Dann, das mußte unbedingt am ersten Tag sein, zum Heilongtan, auch ohne Blick auf des Yulongshan. Zwei Mal war ich vorher in Lijiang gewesen und nie hatte ich es hier hergeschafft. Den 5600 Meter hohen Berg im Hintergrund muss man sich einfach vorstellen (Foto oben). Danach etwas geschafft wieder ins Hotel und ein wenig ausruhen. Abends eine weitere Runde durch die Stadt mit Abendessen in der Nähe vom Mufu. Das Essen war auch hier wieder ausgezeichnet.

Später am Abend und auf eigene Faust sind wir dann noch einmal auf den Hügel aufgestiegen um Lijiang noch einmal bei Nacht zu begutachten. Das reichte dann auch für einen ersten Tag….

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LIJIANG DAY 1
LIJIANG DAY 1: 26.880086, 100.232692

LIJIANG – SHANGRILA – 丽江和香格里拉

Eine Reise nach Yunnan. Stationen waren Lijiang, Shangrila (Zhongdian) und wieder Lijiang. Dabei waren Altstädte, Gletscher und Nationalparks. hier eine kurze Vorschau auf die Bilder. Detaillierte Artikel folgen in Kürze…

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LJ SRL all
LJ SRL all: 27.362011, 100.211792

LIJIANG 丽江市

Im anschluss an den Aufenthalt in Shangrila ging es dann weiter nach Lijiang, einem Ort, an dem ich 2004 bereits einmal im Urlaub war. Hier war leider nur die Zeit fuer einen sehr kurzen Besuch der Weltkulturerbe-Altstadt, aber immerhin…

Auch hier war ein Hotelprojekt der Anlass und die Zeit vor Ort wurde hauptsaechlich genutzt, um sich bereits bestehende Projekte wie das Banyan Tree anzusehen. Fuer einen Architekten sicherlich interessant, aber ich denke auch so eine sehr reizvolle Angelegenheit, die man sich allerdings kaum leisten kann…

Auf dieser Tour haben wir auch einen Abstecher nach Shuhe gemacht, einem ehemals kleinen Dorf, romantisch am Fusse der Berge gelegen, die in dieser Region die Sechstausendmetergrenze ueberschreiten. Das war ein Schock! Das Dorf bestand bei meinem vorigen Besuch aus ausschliesslich alten Haeusern und ein oder zwei Cafes/Restaurants, wo man mit der Dorfbevoelkerung gemeinsam Essen konnte. Heute ist Shuhe etwa zehnmal so gross (mindestens!) und besteht zwar aus Haeuser im lokalen Stil, die auch auf alt gemacht sind, aber sie sind halt nicht echt und genau das sieht man ihnen eben auch an. Ebenso wie in Lijiang reihen sich hier Tourigeschaefte aneinander die Tee, Schals, oder Essen verkaufen.

Einerseits wollen die Menschen dort natuerlich auch einen guten Job haben, bei dem sie nicht jeden Tag auf dem Feld stehen und sich den Buckel krumm schuften muessen, andererseits ist dies einfach nicht mehr, was man als Reisender in entlegenen Gegenden sucht. Mir wurde dabei ganz deutlich, dass es in China immer schwieriger wird diese originalen, charmanten Orte zu finden, die noch nicht vom Massentourismus vereinnahmt worden sind und wenn man von chinesischen Touristen schreibt, muss man Massen eigentlich fett drucken…

Altstadt von Lijiang