DAY ONE, BANGKOK – MARKET, STANDING BUDDHA, NIGHTMARKET

Angekommen sind wir schon am Vorabend und haben uns ein wenig in der näheren Umgebung umgesehen. Tageshauptziel war der Chatuchak Wochenendmarkt. Auf einer Fläche von mehreren Fußballfeldern kann man dort eigentlich alles kaufen… Fototechnisch allerdings nicht extrem ergiebig. Auf dem Weg dorthin rannten wir dafür zufällig in einen Gemüsemarkt der dies um so mehr war.

Nachdem wir unsere Einkäufe vom Weekend market in unser Hotel getragen hatten haben wir den “Standing Buddha” im Wat Intharawiharn besichtigt, in unmittelbarer Nähe unseres Hotels (U-Place), welches ich übrigens sehr empfehlen kann.

Eine Abendliche Erkundung sollte in die Khao San Road führen, dort sind wir allerdings gar nicht angekommen. Die Gegend um das Wat Chana Songkhram hatte uns aufgehalten. Hier Gibt es viele nette Cafés und Restaurants. Wochenends an den Abenden gibt es darüber in der Thanon Phra Athit nebenan einen Nachtmarkt, den wir zufällig entdeckten.

PANJIANJUAN – 潘家园

Freitag war Feiertag. Gute Gelegenheit einmal wieder Panjiayuan zu besuchen, Beijings grossen Antikmarkt. Oder sollte man sagen “Replikmarkt”?

TANAH LOT

8° 37′ 16″ S 115° 5′ 12″

Der letzte Tag auf Bali…. Die Rundfahrt begann mit dem morgentlichen Besuch eines traditionellen Markes in Blahbatu, suedlich von Mas. Im Gegensatz zu den Maerkten in Ubud und der naeheren Umgebung ist dieser Markt noch sehr urspruenglich und nicht von Touristenartikeln dominiert. Hier kann man unzaehlige Arten Fruechte kaufen, Blueten und Schalen fuer Opfergaben, allerhand unterschiedliche Gefaesse aus Kokosblaettern und Bambus und dergleichen mehr.

Der naechste Halt des Tages war dann das Dorf Mas, das von Holzverarbeitung in jeder erdenklichen Form bestimmt ist. Hier haben wir einen Esstisch aus einer massiven  10 Zentimeter dicken Mahagoniplatte erstanden (Foto). Neben dem Verkaufsort haben wir auch noch die Werkstatt besichtigt, in der diese Tische hergestellt und verpackt werden.

Auch in Mas waren wir dann noch in einem traditionellen balinesischen Wohnhaus, das zu einer Kaffeplantage gehoert. Dort wurden allerhand Produkte aus oekologischem Anbau angeboten. Neben Gewuerzen, Duftoelen, und Kakao gab es hier auch den speziellen Lawak Kaffee, von dem jeder schon einmal gehoert hat, den aber kaum einer schon Mal probiert hat…. Das ist dieser Kaffee, der von einem etwa katzengrossen Vieh – dem Lawak – gegessen und wieder ausgeschieden wird, was dem Kaffee ein besonders intensives Kaffeearoma verleiht und den ihn zum teuersten Kaffe ueberhaupt werden laesst. Natuerlich haben wir probiert und auch etwas von dem Kaffee mit nach Beijing genommen.

Anschliessend sind wir zum beruehmten Tanah Lot Tempel gefahren, der sich durch seine aussergewoehnliche Lage an der Kueste auszeichnet. Die Anlage ist auf einem Felsen errichtet, der nur bei Ebbe trockenen Fusses zu erreichen ist. Um zu dem Tempel zu gelangen muss man allerdings erst auch noch den kommerziellen Teil ueberwinden, in dem sich Souvenier- und Fressbuden draengen. Lustig mit anzusehen waren die Gruppen von Touristen, die beim posieren fuer Erinnerungsfotos von der Brandung ueberrascht wurden, deren Gischt mitunter meterhoch spritzte.

Den Abschluss des Tages bildete ein Bier mit Sonnenuntergang am Jimbaran Beach.

XIAMEN und GULANGYU 厦门-鼓浪屿

Xiamen war zunaechst mal unsere Anlaufstelle um weiter nach Nanjing County zu reisen, wo sich viele von Fujians beruehmten Tulou-Gebaeuden befinden. Wir verbrachten einen Nacht in der kolonialen Altstadt Xiamens und durchstreiften die schmalen Strassen. Der nachmittagliche Regen liess die Neonlichter nachts auf den Strassen reflektieren. Den folgenden Morgen traten wir unsere etwa vierstuendige Busreise aufs Land an.

Nach dem wir einige Tage bei den Hakka auf dem Lande verbracht hatten kehrten wir nach Xiamen zurueck und richteten uns in einer Villa auf Gulangyu ein. Gulangyu ist eine Xiamen – selbst eine Insel – vorgelagerte Insel, die fast ausschliesslich mit Villen zuruckgekehrter Ueberseechinesen aus den zwanziger und dreissiger Jahren bebaut ist. Gulangyu ist ausserdem die einzige komplett Autofreie Insel Chinas und auch bekannt als die Klavierinsel. Hier gibt es die Hoechste Klavierdichte pro Kopf und das einzige Klaviermuseum in China. Viele Musiker entstammen diesem Ort.

Die Insel hat eine ueberschaubare Groesse und laesst sich an einem Nachmittag leicht umrunden. Von einem besteigbaren Felsen in der Mitte der Insel kann man sich einen guten Ueberblick verschaffen und es gibt mehrere Gaerten, die man besuchen kann.