2nd DAY XINHUACUN and XIGUAN – 第二天新华村和西关

Wir haben uns ein Auto mit Fahrer gemietet. So richtig wußten wir auch nicht, wo wir eigentlich hinwollten. Erste Station war dann Xinhuacun, südlich von Lijiang, eigentlich schon zu Dali gehörend. Ein typischer chinesischer Gruppentouristen Ort: geführte Tour, ein riiiiiiesiger Silberschmuckladen ohne Kunden, und eine gigantische Buddhafigur mit einem Fünfsternehotel im Sockel, das sich grade im Bau befindet.Alles in allem eigentlich nicht zu empfehlen, obwohl die chinesische Tourismusbehörde dem ganzen ein “AAAA” verliehen hat. Wenn der Buddha fertig ist, soll das fünfte “A” dazukommen – die höchste Stufe… na dann… einen Mangel an schönen Dörfern gibt es eigentlich nicht in der Gegend, also kann man auch ganz gut woanders hin fahren.

Gut, jetzt wußte der Fahrer schon einmal, was wir nicht wollen. Auf dem Rückweg nach Lijiang haben wir dann in einem zweiten Dorf angehalten und das war dann schon eher nach unserem Geschmack. Die eigentliche Attraktion von Xiguan haben wir dann mal rechts liegen lassen: Die Guanyinxia Schlucht, die man in einer Art Monorail befahren kann, wo man aber garantiert nicht spazieren gehen kann. Das Dorf an sich wird nicht von Touristen frequentiert und liegt malerisch in kleine Felder eingebettet. Die Leute hier sind auch noch nicht so genervt von den Touristenmassen, wie zum Beispiel auf dem Markt von Lijiang. Ganz im Gegenteil! Von einer Familie wurden wir in ihren Hof eingeladen, dort mit Birnen und selbstgebackenem mooncake versorgt.

Wunderliche Pflanzen wuchsen am Rande des Dorfes. Ich habe gehört, daraus kann man Seile machen…

Über eine Am Hang gelegene Straße ging es dann mit phantastischen Ausblicken zurück nach Lijiang.

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LIJIANG AND SURROUNDING DAY 2
LIJIANG AND SURROUNDING DAY 2: 26.799558, 100.221405

1st DAY LIJIANG – 第一天丽江

Ankunft in Lijiang um die Mittagszeit. Nach dem einchecken im Yibang Rsidence Hotel eine erste Runde durch die Stadt – vor allem einmal rauf auf den Hügel neben der Altstadt, von wo aus man sich gut einen Überblick verschaffen kann. Dort oben haben wir dann ach gegessen, in einem Restaurant mit einer schönen Terrasse… Dann, das mußte unbedingt am ersten Tag sein, zum Heilongtan, auch ohne Blick auf des Yulongshan. Zwei Mal war ich vorher in Lijiang gewesen und nie hatte ich es hier hergeschafft. Den 5600 Meter hohen Berg im Hintergrund muss man sich einfach vorstellen (Foto oben). Danach etwas geschafft wieder ins Hotel und ein wenig ausruhen. Abends eine weitere Runde durch die Stadt mit Abendessen in der Nähe vom Mufu. Das Essen war auch hier wieder ausgezeichnet.

Später am Abend und auf eigene Faust sind wir dann noch einmal auf den Hügel aufgestiegen um Lijiang noch einmal bei Nacht zu begutachten. Das reichte dann auch für einen ersten Tag….

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LIJIANG DAY 1
LIJIANG DAY 1: 26.880086, 100.232692

LIJIANG – SHANGRILA – 丽江和香格里拉

Eine Reise nach Yunnan. Stationen waren Lijiang, Shangrila (Zhongdian) und wieder Lijiang. Dabei waren Altstädte, Gletscher und Nationalparks. hier eine kurze Vorschau auf die Bilder. Detaillierte Artikel folgen in Kürze…

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LJ SRL all
LJ SRL all: 27.362011, 100.211792

BIG RAIN – 大雨

Nicht nur in Wutaishan hat es geregnet, sondern auch in Beijing. Und es ist passiert, was in Beijing jedes Jahr mindestens einmal passiert: Die halbe Stadt stand unter Wasser. Und wir diesmal mitten drin….

Die Rueckfahrt von Wutaishan, die ohne Zwischefaelle etwa fuenf Stunden dauert, brauchte so von Beijings fuenfter Ringstrasse bis zum Buero weitere fuenf Stunden. Etwa 200 Meter vor unserem Bus spielten sich Szenen ab, die dem oberen Bild gleichen. So habe ich das zum ersten Mal live gesehen. Wir blieben jedenfalls halbwegs trocken und haben die Zeit fuer ein Schlaefchen im Bus genutzt.

Der Regen hielt fuer etwa 18 Stunden an. Im Stadtzentrum Beijings gingen dabei stolze 95 mm Regen nieder. Das ist schon mal nicht wenig. Ueber einem Vorort von Beijing entluden sich dagegen 337 mm Niederschlag!!! Eine Unterfuehrung am dritten Ring soll etwa 2,5 Meter unter Wasser gestanden haben.

Heavy Rain Post

Beijing Rain Post

WUTAISHAN – 五台山

Bueroausflug. Wutaishan ist eines der vier chinesischen Gebirge, die den Buddhisten als heilig gelten. Hier wurde der zweite buddhistische Tempel Chinas errichtet. Heute befinden sich in der Gegend unzaehlige groessere und kleinere Tempelanlagen und Kloester. Bereits im 6. Jahrhundert hatten sich ueber 200 Tempel hier angesiedelt. Seit 2009 gehoert die Gegend als Ensemble zum Weltkulturerbe der Unesco.

TAOYUAN CAVE IN YONG’AN – 桃源洞在永安

Es ist immer wieder schoen, wenn man auf einer dieser anstrengenden Geschaeftsreisen mal einen halben Tag sich ausruhen kann. In diesem Falle hat uns unser Bauherr ausgefuehrt und uns die Taoyuan Grotte in der Naehe von Yong’an gezeigt. Eine Grotte im engeren Sinne ist das eigentlich nicht. Ich wuerde es eher eine Spalte nennen, die die Hauptattraktion hier war. Die Bilder in der zweiten Reihe unten dokumentieren das eigentlich ganz gut.

Dem Herrn Wu aus unserer Gruppe ist die Passage der 76 Meter langen Spalte nicht besonders leicht gefallen, denn sie Ist an der engsten Stelle keinen halben Meter breit, bei einer Tiefe von geschaetzten 30 Metern. Das hat sehr zur Unterhaltung beigetragen muss ich gestehen.

Schliesslich erreicht man die Kuppen der senkrecht aufragenden Felsen, von wo man einen guten Ueberblick ueber den Fluss und die umliegene zerklueftete Landschaft hat. Oben befinden sich ausserdem die Ruinen eines befestigten Wehrdorfes. Die Bewohner gehoerten zu Aufstaendischen Bauern in der Ming Dynastie. Das Dorf konnte lediglich ueber eine Steile Treppe an der Suedseite des Berges erreicht werden, auf der mehrere Tore den Zugang abriegeln konnten (vorletzte Bilderreihe).

LI XIAODONG LIBRARY – 李晓东图书馆

Eine kleine Exkursion am Wochenende war eine Mischung aus moderner Architektur und der bergigen Umgebung Beijings. Li Xiaodong, Professor an Beijings Qinghua Universitaet und eine von mir hoch geschaetzter chinesischer Architekt, hat im Norden des Bezirks Huairou, ganz in der Naehe der Chinesischen Mauer von Mutianyu und Jiankou eine Bibliothek in einem Tal errichtet, fern ab jeder Stadt. Der Bau soll Menschen aus der Stadt in die Natur locken und hier eine Bruecke zwischen Kultur und Natur schlagen. Der Bau ist harmonisch in die Umgebung eingebettet und besteht zu grossen Teilen aus vor Ort vorhandenen Materialien. Die Buecher im Bestand stammen ausschliesslich aus Spenden und so haben auch wir ein paar Buecher dort zurueckgelassen.

LONGMEN – 龙门

Wochenendtrip zu den Longmen Grotten in Henan. Das Buero hat gezahlt, denn der eigentliche Zweck der Reise war eine Besuch auf einer Baustelle neben der Weltkulturerbestaette. Das Wochenende viel mit einem Blumenfestival in der Satdt zusammen, so dass der Besucherstrom, der hier ohnehin schon maechtig ist, noch weiter anschwoll. Die SW Bilder zeigen ein idealisiertes Bild, die Farbbilder dann die Realitaet….

YUNMENGSHAN – 云蒙山

Yunmengshan bedeutet “Wolkenverhangene Berge” und im Hochsommer macht der Ort seinem Namen wohl auch alle Ehre. Nun, Anfang Mai haelt hier jedoch erstmal der Fruehling Einzug. Die Obstbaumbluete haben wir zwar knapp verpasst, dafuer sind die Berge und Taeler jetzt voll von frischem Gruen und es bluehen die Azaleen.

Den groessten Teil des Weges hinauf haben wir im Flussbett ueber Steine kletternd zurueckgelegt. Das hat eine Menge Spass bereitet, allerdings waren wir dadurch auch so langsam dass wir den Gipfel nicht mehr erreicht haben. Das Risiko im Dunkel im Wald herumzulaufen war uns dann doch etwas zu gross. Spaeter haben wir gesehen dass es nicht mehr extrem weit gewesen waere… naja….

Die Anreise verlief glatt. Dongzhimen den Bus besteigen, dann in Huairou zu ueberhoehten Preisen einen Fahrer mieten und schon ist man da…. Nicht so einfach war die Rueckfahrt. Man weiss ja nun mit einiger Erfahrung in diesem Land, dass wenn alle gleichzeitig frei haben, dass das Reisen etwas schwieriger wird, denn es verreisen dann auch alle gleichzeitig – entsprechend gross kann mancherorts das Gedraenge werden. Von Yunmengshan nach Huairou gab es zunaechst keine Probleme, die fingen dann mit der Besteigung des Busses nach Beijing aber so richtig an. An der Haltestelle warteten viele Leute und im Bus gab es nur noch Stehplaetzte. Der Bus war dann so voll, dass Sardinen es in ihrer Buechse recht gemuetlich haben. An allen weiteren Haltestellen hielt der Bus dann nur noch um Bescheid zu sagen dass keiner mehr reinpasst….. Wie wir hoerten waren in Beijing die Strassen vom zweiten bis zum sechsten Ring total verstopft, so dass Busse nur zoegerlich aus der Stadt wieder herauskamen und es somit keinen Nachschub gab. Wir standen also mit reichlich Koerperkontakt im Bus, als dieser dann auch wiederum in einen oder mehrere Staus geriet – gedauert hat das dann gute zwei Stunden (aechz!).

SNOWBOARDING IN HUAIBEI – 在怀北滑雪单板

In den Ferien war endlich mal wieder die Gelegenheit Snowboard zu fahren. Das dritte Skigebiet bei Beijing, das ich nun kennengelernt habe heisst Huaibei und liegt noerdlich von Beijing. Das schoene ist hier, das man einen Blick auf die Grosse Mauer hat. Ansonsten hat das Gebiet leider nicht so viel zu bieten. Wie die meisten Skigebiete in der Naehe von Beijing ist es dominiert von blauen Pisten, die noch flacher sind als jene in Oesterreich zum Beispiel. Auch die Laenge der Strecken erinnert eher an den Harz. Kunstschnee ist hier leider ein Muss, denn der Winter in Beijing ist zwar kalt, aber extrem trocken. Seit die Temperaturen tagsueber unter dem Gefrierpunkt gefallen sind kann ich mich nur an etwa drei Schneeflocken erinnern…