3rd DAY LIJIANG and YULONGSHAN – 第三天丽江和玉龙雪山

Früh aufstehen… Wer Lijiang dieser Tage ohne all zuviele Menschen erleben will, der muß eben vor allen anderen auf den Beinen sein! Beginn der Dämmerung: 6:48. Also um 6:15 raus aus den Federn und den Hügel neben der Stadt erklimmen. Viel war dort allerdings nicht mit Sonnenaufgang, das Wetter wollte einfach nicht mitspielen. Also wieder runter in die Stadt, wo um diese Tageszeit schon erstaunlich viele Menschen unterwegs waren. Lijiang ist um diese Tageszeit einfach am schönsten. Die Geschäfte sind noch geschlossen und alle Fassaden sind mit den roten Läden verschlossen.

Nach dem Frühstück ist eine Tour zum örtlichen Fünftausender geplant. Die Anfahrt erwies sich als zu spät angesetzt. Von den Massen, die in allgemeinen chinesischen Ferien unterwegs sind wollte ein großer Teil an diesem Tag auch einen Gletscher besteigen und so standen wir erst mal eine Weile im Stau. Es gibt schlimmere Staus, denn dieser war in schönster Natur. Unangenehm wurde es erst im Besucherzentrum, wo man die Tickets für den Gletscher erstehen muß. Die Wartenden wurden in Gruppen eingeteilt und dann innerhalb eines Zeitfensters eingelassen. Wartezeit drei bis vier Stunden!

Die Zeit haben wir dann genutzt um auf einer Blumenwiese rumzuliegen und einen Abstecher in das “Blue Lake Valley” zu machen. Auch hier wieder warten, aber bei weitem nicht so lange.

 Zurück im Besucherzentrum dann wieder warten bis die entscheidende Nummer aufgerufen wird, die einem Zugang zum Bus gewährt. Mit einer Seilbahn kann man auf den Berg bis in eine Höhe von 4605 Metern fahren und von dort zu Fuß bis auf 4680 Metern steigen. Der Gipfel liegt dann auf etwa 5600 Metern über dem Meer. Das Wetter ließ leider keine Weitblicke zu, die Wolken boten dafür eine spektakuläre, sich ständig wandelnde Kulisse.

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LIJIANG AND SURROUNDING DAY 3
LIJIANG AND SURROUNDING DAY 3: 27.013867, 100.242004

2nd DAY XINHUACUN and XIGUAN – 第二天新华村和西关

Wir haben uns ein Auto mit Fahrer gemietet. So richtig wußten wir auch nicht, wo wir eigentlich hinwollten. Erste Station war dann Xinhuacun, südlich von Lijiang, eigentlich schon zu Dali gehörend. Ein typischer chinesischer Gruppentouristen Ort: geführte Tour, ein riiiiiiesiger Silberschmuckladen ohne Kunden, und eine gigantische Buddhafigur mit einem Fünfsternehotel im Sockel, das sich grade im Bau befindet.Alles in allem eigentlich nicht zu empfehlen, obwohl die chinesische Tourismusbehörde dem ganzen ein “AAAA” verliehen hat. Wenn der Buddha fertig ist, soll das fünfte “A” dazukommen – die höchste Stufe… na dann… einen Mangel an schönen Dörfern gibt es eigentlich nicht in der Gegend, also kann man auch ganz gut woanders hin fahren.

Gut, jetzt wußte der Fahrer schon einmal, was wir nicht wollen. Auf dem Rückweg nach Lijiang haben wir dann in einem zweiten Dorf angehalten und das war dann schon eher nach unserem Geschmack. Die eigentliche Attraktion von Xiguan haben wir dann mal rechts liegen lassen: Die Guanyinxia Schlucht, die man in einer Art Monorail befahren kann, wo man aber garantiert nicht spazieren gehen kann. Das Dorf an sich wird nicht von Touristen frequentiert und liegt malerisch in kleine Felder eingebettet. Die Leute hier sind auch noch nicht so genervt von den Touristenmassen, wie zum Beispiel auf dem Markt von Lijiang. Ganz im Gegenteil! Von einer Familie wurden wir in ihren Hof eingeladen, dort mit Birnen und selbstgebackenem mooncake versorgt.

Wunderliche Pflanzen wuchsen am Rande des Dorfes. Ich habe gehört, daraus kann man Seile machen…

Über eine Am Hang gelegene Straße ging es dann mit phantastischen Ausblicken zurück nach Lijiang.

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LIJIANG AND SURROUNDING DAY 2
LIJIANG AND SURROUNDING DAY 2: 26.799558, 100.221405

COUNTRYSIDE – 农家乐

Das waren noch Zeiten, als man noch vernünftig laufen konnte…. Ist nun auch schon drei Wochen her, das wir so richtig aus Beijing herausgekommen sind, und da waren wir in den Bergen westlich von Beijing und haben mehrere Dörfer in der Nähe der Mauer besucht. Beide Dörfer verfügen über eine eigene Ringmauer, die unabhängig von der “richtigen” Mauer die Siedlungen umgibt. Hier gibt es noch viele originale Häuser, von denen allerdings auch viele dem Verfall preisgegeben sind.

HONGKONG LANTAU – 香港大嶼山

Nachtrag zum Hongkong trip 2011….

Teil der Hongkong Reise dieses Jahres war auch ein Besuch auf der Insel Lantau. Eine Der Hauptsehenswuerdigkeiten der Insel ist der Lantau Buddha, den man sich meiner Meinung nach allerdings schenken kann. A) habe ich schin solch riesige Buddhas gesehen, B) waren die dann wenigstens alt…. Lantau bietet daneben noch eine grosse Anzahl schoener Straende, die man mit unter ganz fuer sich alleine hat. Unser Trip fuehre uns von Mui Wo nach Tai O. Tai O ist der westlichste Ort des Territoriums von Hongkong: ein Fischerdorf aus zumeist Pfahlhaeusern, perfekt, um den Menschenmassen der Innenstadt zu entfliehen.

HONGKONG LAMMA ISLAND – 香港 南丫島

Von Hongkong etwa eine halbe Stunde mit der Faehrenach Westen liegt Lamma Island. Die Insel ist sowohl bei Touristen, als auch bei der Bevoelkerung Hongkongs ein beliebtes Ausflugsziel. Ein Inselweg laed zum Spaziergang, es gibt mehrere Badestraende und vor allem kommen viele zum Essen hierher. Die Restaurants an den Haefen der Insel – vor allem Sok Kwu Wan und Yung Shue Wan (die Beiden Faehrhaefen) – bieten reichlich Seafoodrestaurants.

Auch einige Auslaender leben hier. Die Miet- und Kaufpreise sind mit denen in Hongkong nicht zu vergleichen, dund bieten dennoch die Ruhe, die man in Hongkong sonst eigentlich nur auf dem Peak findet. Dennoch ist  man in relativ kurzer Zeit in Central.

Ein besonderes Kennzeichen der Insel ist das Kraftwerk, das sich auf dessen Westseite befindet.

NANJING TULOU 南靖土楼

Einige Tage verbrachten wir in dem Dorf Taxiacun in Nanjing County, einer Gegend, die besonders fuer ihrer grosse Anzahl an Tulou (Erdgebaeude – Earthdwellings) bekannt ist. Diese Gebaeude wurden von Zuwanderern aus dem Norden (Hakka People) errichtet. Sie beherberhten jeweils eine Sippe und dienten der Verteidigung gegen feindlich gesinnte Einheimische. Die Aussenwaende dieser Gebaeude sind oft an der Basis mehrere Meter dick und haben nach aussen nur sehr wenige Fenster und einen einzigen Eingang,.Innen bestehen sie aus einer Holzkonstruktion mit gemauerten Bandwaenden. Das Erdgeschoss beherbergt die Kuechen und Lagenflaechen, mit unter auch noch Staelle oder Wohnraeume, oben sind die Schlafraeume untergebracht. Im Zentrum der Anlagen befindet sich oft noch ein Tempel.

Das wohl bekannteste Ensemble der Gegend ist der Tianluokeng Cluster, auch bekannt als Si Cai Yi Tang – vier Gerichte eine Suppe – weil es sich um vier runde und ein quadratisches Gebaeude handelt. Von einem oberhalb gelegenen Aussichtspunkt kann man sich sehr gut einen Ueberblick verschffen.

46 der Tulougebaeude sind 2008 in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen worden, darunter auch die von Tianluokeng.

Die umgebenden Huegel sind neben diversen Gemuesesorten mit viel Tee bepflanzt. Hier waechst der in China sehr gefragte Tinguanyin (Eisener Buddha), den man hier zu einem Bruchteil des Preises Erwerben kann, den man in Beijing dafuer bezahlen wuerde (etwa ein Zwanzigstel), wenn man ihn direkt bei den Herstellern im Dorf kauft.

Meist traegt in dieser Gegend ein ganzes Dorf den gleichen Familiennamen. So hiess in unserem Dorf fast jeder Chang und im Nachbardorf wohnten die Li’s. Bei einem Besuch im Nachbardorf redeten wir mit einem kleinen Maedchen, das uns fragte, wie unsere Gastwirte heissen. Als wir sagten wir wohnen bei den Chang’s sagte das Maedchen das seien keine Hakka, den die wuerden ja alle Li heissen…

Es gibt noch eine schoene Anekdote zu dem Thema: Im kalten Krieg unter der Regierung von President Reagan wurden die Tulou Gebaeude auf Spionagesaelitenbildern entdeckt und  fuer moegliche Raketenabschussbasen gehalten. Zwei Amerikanische Agenten wurden daraufhin als Touristen in das noch verschlossene China entsandt, um der Sache auf den Grund zu gehen.

NINGBO LENGXICUN 宁波冷西村

Eine meiner zahlreichen Reisen fuehrte mich im September vergangenen Jahres nach Ningbo, genauer in ein Tal mit dem Dorf Lengxicun. Hier soll nach Willen des Bauherren eine Art Kurot mit Hotel und ferienwohnungen entstehen. Die Erde hier ist reich an Selen, was dem Wasser und dem hier angebauten Obst eine besondere Qualitaet verleiht. Wir besuchten den Ort zwecks Bestandsaufnahme, wobei diese Bilder entstanden.

VON ZHONGSHANZHEN NACH ZIHUAIZHEN 中山镇 - 自坏镇

Nach einer uebernachtung in Zhongshanzhen haben wir uns auf eine zweitaegige Wanderung nach Zihuaizhen in Sichuan begeben. Den Morgen verbrachten wir noch in dem kleinen Dorf am Fluss, wo wir auch schon den Wirt unserer naechsten Uebernachtung kennen lernten, dann ging es mit einem Kleinbus in Richtung Simianshan, der genau Name des Dorfes ist mir leider nicht mehr gelaeufig. Das kommt davon, wenn man seine Aufzeichnungen mit vier Monaten Verspaetung verfasst…

Unser Wirt, der am Morgen zum Markttag nach Zhongshanzhen gekommen war begleitete uns auch auf dem Weg als lokaler Fuehrer, bis ein Bekannter mit Motorrad vorbeikam und ihm eine Mitfahrgelegenheit anbot. Aber man brauchte ohnehin nur dem Tal zu folgen.

Bei Einbruch der Dunkelheit, nach einer Wanderung durch ein wunderbares Gebiet erreichten wir schliesslich den kleinen einsam gelegenen Hof am Rand des Talweges. Er erzaehlte uns, sein Haus sei vor einem Jahr abgebrannt, was  auch kaum zu uebersehen und zu ueberriechen war. Die Verhaeltnisse waren sehr einfach, aber genau das richtige fuer gestresste Stadtbewohner. und zu Essen gab es Hausmannskost und selbstgebrannten… tja, was war das eigentlich? Die Toilette war hinter dem Haus und das Licht das man benutzte lockte im Handumdrehen etwa eine Million Insekten an. Es gab sogar warmes Wasser. Es wurde in der Kueche in einem riesigen Bottich auf offenem Feuer erhitzt und dann mit einem Eimer zur Badstelle (Toilette) getragen. In den Zimmern gab es kein Fenster im eigentlichen Sinne, also nur ein Loch in der Wand. Hier bot es sich also ebenso an, mit Licht sparsam umzugehen wegen der Insekten. Alex und Maria wechselten kurzenhand das Bett (wir waren die einzigen Gaeste) als sie ueber ihrer Schlafstaette eine Gottesanbeterin entdeckten.

Aufgestanden sind wir ,wie lokal ueblich kurz nach Sonnenaufgang. Die zweite Etappe fuehrte zunaechst weiter das Tal hinauf. Hier hatte uns die Frau des Wirts begleitet, damit wir nicht die Abzweigung ins Seitental verpassten, das uns ueber eine kleinen Pass nach Zihuaizhen fueren wuerde. Der zweite Teil der Tour war eindeutig der romantischere. Nur noch kleine Trampelpfade, einsame Hoefe, schliesslich Dschungel und undurchdringliches Gruen, steile Haenge, bis man sich vorbei an Gehoeften und Feldern wieder der Zivilisation naehrte.

Nach einem riesigen Mittagessen in Zihauaizhen haben wir per Bus die Rueckreise nach Chongwing angetreten. Die Gesamtlaenge der Tour betrug etwa 18 Kilometer.

ZHONGSHANZHEN 中山镇

Zhongshanzhen ist ein wunderschoendes Dorf, das sich etwa 80 Kilometer suedlich von Chongqing befindet. Wir erreichten es von Chongqing aus nach mehrmaligem Umsteigen mit dem Bus. Die Abgelegenheit ist der eindeutige Vorteil. Zwar war der Tourismus eindeutig schon im Dorf angekommen, dennoch unterschied sich beispielsweise das Warenangebot in den kleinen Geschaeften stark von dem in Lijiang/Yunnan beispielsweise. Die hier Angebotenen Dinge wurden zumeist noch von den Dorfbewohnern selber heregstellt, machten zumindest den Eindruck.

Zhongshanzhen besteht aus einer einzigen Strasse, die sich ueber 1,2 Kilometer an einem kleinen Fluesschen entlangschlengelt. Die Haeuser sind meist noch traditionelle Fachwerkkonstruktionen im lokalen Stil. Manche dieser Doerfer sehen auf den ersten Blick aus, wie eine Mitteleuropaeische Kleinstadt, in der die Zeit stehen geblieben ist.

Kartenspieler

Zhongshanzhen

Am Fluss

Pavillon

Tofubarbecue

Farmer

Markttag