BAMBOO PAVILIONS

Fuer ein Projekt in Fujian arbeiten wir an einer Serie von Gebaeuden und Pavilions aus Bambus. Ein schoener Anwendungsbereich fuer GRASSHOPPER…..

YONG’AN SHANGPING

Landschaftplanung, mal was anderes! Ein groesseres Stueck Land, das zu einem spaeteren Zeitpunkt entwickelt werden soll, soll durch eine strassenbegleitende Landschaftplanung Interesse wecken. Bestimmt wird das Tal augenblicklich von einem Wasserlauf und begleitenden Feldern mit Reis und Mais. Dies soll groesstenteils auch so bleiben. Die Baeche werden in mehreren Stufen zu kleinen Seen aufgestaut. Die Reis und Maisfelder werden durch Obstbaeume und Blumenfelder ergaenzt, so dass eine abwechslungsreiche Landschaft entsteht, deren jahreszeitlicher Wandel jederzeit einen Ausflug lohnt. Ein System aus erhoehten Holzpfaden durchwegt die Felder und wird durch Pavillons ergaenzt, die Eingaenge, Aussichtspunkte oder Bruecken akzentuieren. Eine kleine Gruppe aus vier Gaertnerhaeusern und einem Clubhaus ergaenzen die Landschaft.

Ein anderes Projekt und ebenfalls in Yong’an. Staedtebauausstellung, Touristeninformation und “Bambusmuseum”. Obwohl aus dieser Variante nichts geworden ist bin ich ein wenig stolz darauf: Konzept und Modell sind in nur vier Stunden und dreissig Minuten entstanden. Mehr Zeit gab es diesmal nicht….

YONG’AN NORTH – 永安北区

Vor den Ferien hatten wir an einem Wettbewerb teilgenommen, dessen Ergebnis nun feststeht. Ein Gebiet von mehreren Quadratkilometern in Yongan sollte staedtebaulich erschlossen werden. Konzept und Herangehensweise an die Aufgabe fand ich mehr als zweifelhaft. Meine Beteiligung and diesem Wettbewerb beschraenkte ich daher auf technische Fragen und unterstuetzende Grafiken.

YONG’AN NEW BRIDGE – 永安新桥

Ein Folgeprojekt unseres gewonnenen internationalen Staedtebauwettbewerbs in Yongan ist diese Bruecke, die eine Strasse mitten durch unser Wettbewerbsgebiet fuehrt.

TAOYUAN CAVE IN YONG’AN – 桃源洞在永安

Es ist immer wieder schoen, wenn man auf einer dieser anstrengenden Geschaeftsreisen mal einen halben Tag sich ausruhen kann. In diesem Falle hat uns unser Bauherr ausgefuehrt und uns die Taoyuan Grotte in der Naehe von Yong’an gezeigt. Eine Grotte im engeren Sinne ist das eigentlich nicht. Ich wuerde es eher eine Spalte nennen, die die Hauptattraktion hier war. Die Bilder in der zweiten Reihe unten dokumentieren das eigentlich ganz gut.

Dem Herrn Wu aus unserer Gruppe ist die Passage der 76 Meter langen Spalte nicht besonders leicht gefallen, denn sie Ist an der engsten Stelle keinen halben Meter breit, bei einer Tiefe von geschaetzten 30 Metern. Das hat sehr zur Unterhaltung beigetragen muss ich gestehen.

Schliesslich erreicht man die Kuppen der senkrecht aufragenden Felsen, von wo man einen guten Ueberblick ueber den Fluss und die umliegene zerklueftete Landschaft hat. Oben befinden sich ausserdem die Ruinen eines befestigten Wehrdorfes. Die Bewohner gehoerten zu Aufstaendischen Bauern in der Ming Dynastie. Das Dorf konnte lediglich ueber eine Steile Treppe an der Suedseite des Berges erreicht werden, auf der mehrere Tore den Zugang abriegeln konnten (vorletzte Bilderreihe).

YONG’AN MASTERPLAN – 永安城市规划

Yong’an ist eine “kleine” Stadt mit etwas ueber 320.000 Einwohnern in der Provinz Fujian. Im Zuge der Zunehmenden Urbanisierung des Landes waechst auch diese Stadt sehr schnell. Im Norden und Suedosten der Stadt entstehen grade grosse Industriegebiete. Die Stadt erstreckt sich in Nord-Sued-Richtung entlang des Sha-Flusses. Mitten in der Stadt befindet sich eine riesige Freiflaeche von 200.000 Quadratmetern, auf der sich im Augenblick nur einige Funkantennen und ein paar kleine Gebaeude befinden. An dieser Stelle soll ein See 130.000 Quadratmetern entstehen, an dessen Ostufer hochwertige Bueroflaechen, Einzelhandel und ein Vergnuegungsbezirk angesiedelt sind. Die Bruecke, die den Fluss am Nordende des Grundstuecks ueberspannt wird durch eine neue Haengebruecke ersetzt, die mit ihrem schraeg stehenden Pylon eine neue Landmarke der Stadt bildet. Noerdlich davon entsteht eine Ausstellungshalle, die das “Wohnzimmer der Stadt” ist. Suedlich der Bruecke schliesst die Uferbebauung mit Einzelhandel und Unterhaltungsangebot an. Dem Suedteil der Uferbebauung sind zwei Inseln vorgelagert, die ebenfalls mit Einzelhandel und Unterhaltungsangebot genutzt werden. Hier entsteht eine Situation mit Kanaelen, die von der Hamburger Hafencity inspiriert ist. Zwischen dem noerdlichen und dem suedlichen Teil fungiert ein grosszuegiger Platz als Gelenk und zentraler Anbindungspunkt. Hier befindet sich ein Fuenfsternehotel.